Was ist Mindfulness überhaupt?
Du hast die Wahl: Autopilot oder im Moment sein.
Jeder kennt die Situationen. Man hat keine Ahnung mehr, wie man von A nach B gekommen ist. Oder man steht im Wohnzimmer und hat vergessen, was man dort eigentlich wollte. Der Autopilot steuert uns gekonnt durch den Alltag und der Kopf ist selten 100-prozentig bei der Sache. Entweder hängen die Gedanken in der Zukunft oder in der Vergangenheit fest. Gedanken, die uns Angst machen, übermässig beschäftigen oder uns das Gefühl geben nicht zu genügen, bestimmen unseren Alltag. Es ist schwierig, diesem Gedankenkarussell zu entkommen, dabei sind Gedanken keine Fakten.
Achtsamkeit (engl. Mindfulness) lernt uns, dieses Gedankenkarussell zu erkennen, davon abzuspringen, wieder in das Hier und Jetzt zu kommen und den Alltag mit mehr Gelassenheit zu meistern.
Obwohl mehrfach nachgewiesen ist, dass Mindfulness sich positiv auf Körper und Geist auswirkt, haben viele Menschen noch eine gewisse Skepsis, wenn sie das Wort hören. Mindfulness ist nicht kompliziert, es funktioniert ohne Druck, ist wertfrei und hat nichts mit Religion oder Esoterik zu tun.
-
Fokus
Die Gedächtnisleistung verbessert sich, Reaktionszeiten verkürzen sich und die geistige und körperliche Ausdauer steigert sich.Stressauslöser erkennen und aufbrechen
Durch Mindfulness lernen wir, Erinnerungen und schädliche Gedanken bereits dann zu erkennen, während sie in unserem Kopf entstehen. Wir lernen diese Gedanken aufzubrechen, nicht an uns heran zu lassen und begreifen, dass diese Gedanken „Fake News“ sind.
Ruhe finden, runterkommen
Wer regelmässig meditiert, ist erfolgreicher, gelassener, kann besser schlafen und ist glücklicher.
Ängste reduzieren
Angst, Reizbarkeit und Depression reduzieren sich mit Hilfe von Mindfulness.
Kreativität
Durch die Schulung der Mindfulness lernen wir uns selbst gegenüber geduldiger und mitfühlender zu sein. Wir sind kreativer und lernen, offen zu sein für Neues. Und wir sehen unseren Ziele mit sanfter Entschlossenheit entgegen.
Kraft tranken
Untersuchungen zeigen, dass Meditation das Immunsystem stärkt und auf diese Weise Erkältungen, grippale Infekten und anderen Krankheiten vorbeugt.
Im Moment sein
Zahlreiche psychologische Studien haben nachgewiesen, dass Menschen, die Mindfulness in ihren normalen Alltag einbauen, überdurchschnittlich glücklich und zufrieden sind. -
Volkskrankheit
Depressionen/Krisen sind das zweitgrösste Gesundheitsproblem weltweit. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung muss damit rechnen, im Lauf des Jahres an einer klinischen Depression/Krise zu erkranken. Leider ist es so, dass Depressionen/Krisen und chronische Angstzustände am meisten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuschlagen. Wer einmal an einer Depression/Krise leidet, hat ein 50-prozentiges Risiko, in einen weiteren Schub zu geraten - selbst dann, wenn er als vollständig geheilt galt.
Mythen
Mindfulness hat nichts mit Religion oder Esoterik zutun. Weder betäubt Mindfulness die Sinne, noch hindert sie jemanden daran, einen bestimmten Lebensstil zu verwirklichen. Mindfulness ist nicht dogmatisch sondern ein Angebot. Und Meditation ist nicht kompliziert.
Wertfrei
Es geht nicht um Druck, Erfolg oder Misserfolg.
Stress
In weltweiten Studien wurde nachgewiesen, dass Mindfulness und „Meditation“ im Alltag die Schlüsselindikatoren von chronischem Stress, Angst und das Risiko von Bluthochdruck reduzieren.
Fazit
Es braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, was Mindfulness bewegen kann, wenn man Jugendliche ohne Druck und ganz natürlich an dieses Konzept heranführt.